Scanneretiketten, Regaletiketten, Etiketten für Scannerschienen

Die Auszeichnung von Preisen am Regal mithilfe von Scannerschienen und EAN-Code Scanneretiketten stellt viele Einzelhändler oftmals vor organisatorische Herausforderungen. Die Möglichkeiten sind vielfältig und fordern entsprechende Beschriftungs-Software und spezielle Etikettenformate. Glücklicherweise haben sich im Laufe der letzten beiden Jahrzehnte praktikable Standards entwickelt. Grundsätzlich wird bei den verwendeten Scanner-Etiketten unterschieden zwischen Regaletiketten aus Thermopapier und Etiketten aus perforiertem DIN A4 Papier.

Beschriftung von Scanneretiketten mit Thermo-Transfer und Thermo-Direkt-Druckern

Thermodirekt und Thermo-Transfer-Drucker

Für die Beschriftung und Herstellung von Thermoetiketten werden Thermodrucker benötigt. Diese Lösung ist leider teuer bzgl. der Anschaffung der Thermodrucker und auch nicht günstig im Hinblick auf das Verbrauchsmaterial, was Thermo-Druckerbänder bzw. Folien und speziell beschichtete Etiketten auf Rollen für Scannerprofile meint. Nichtsdestotrotz hat diese Form der Etikettenherstellung ihre Berechtigung, verfügt sie doch über einen nicht zu schlagenden Vorteil: Es werden nur genau so viele Etiketten bedruckt, wie benötigt. Praktisch, wenn immer nur einzelne Regalschilder ausgetauscht werden müssen und die Menge an benötigten Etiketten für Scannerschienen eine geringe ist. Software, die meistens vom Druckerhersteller mitgeliefert wird, stellt unterschiedliche Vorlagen für eine Vielzahl an Thermoetiketten bereit. Für die Herstellung von Regaletiketten (Shelf Labels) sollten nicht klebende Etiketten eingesetzt werden, da diese einfach hinter die Abdeckfolie der Regalleisten geklemmt werden und austauschbar bleiben sollten. Thermodrucker werden natürlich nicht nur für die Regalkennzeichnung genutzt, sondern für viele weitere Anwendungen, wie das Drucken von Schmucketiketten, Etiketten mit Firmenlogo, Informationen über Waren etc. – hierfür jedoch werden zunächst einmal die Anschaffungskosten für Druckermodelle der Hersteller Epson, Evolis, contact, cab, CL4NX uva. fällig. Eine weitere, wesentlich kostengünstigere Lösung stellt die folgende Option zur Beschriftung von Regaletiketten dar:

Beschriftung von Regaletiketten mit Laserdrucker, Tintendrucker oder Kopierer

Ob Sie Standard-Scannerschienen mit Etiketteneinschub für 39mm, schmale Scannerprofile mit 26mm hohem Etiketteneinschub oder besonders breite (hohe) Regalleisten mit einer Einschubhöhe für Etiketten von bis zu 73mm nutzen – für alle Varianten werden passende Regaletiketten benötigt. Hierfür empfehlen wir auf das benötigte Maß perforiertes Papier. Als Standard gelten 105x38mm messende Scanneretiketten aus perforiertem Papier, Regaletiketten mit den Abmessungen 70x38mm und 52,5mm x 38mm.Etiketten für Scannerschienen, Regaletiketten, Scanneretiketten

Bedruckt wird das auf Wunschmaß perforierte Paper mit handelsüblichen Laserdruckern, Tintenstrahldruckern oder Kopierern. Hierfür fallen normalerweise keine zusätzlichen Anschaffungskosten an, da die Geräte bereits vorhanden sind.  Ob Sie Software für Etikettendruck, kostenfreie MS Word Vorlagen oder von ihrem Warenwirtschaftssystem zur Verfügung gestellte Möglichkeiten zum Bedrucken von Regaletiketten nutzen bleibt ganz Ihnen überlassen. Es sollte jedoch beachtet werden, dass Etiketten für Scannerprofile nicht aus zu leichtem oder zu schwerem Papier hergestellt werden. Zu leichtes Papier (Grammatur= 90g/m² oder 80g/m²) ist lichtdurchlässig – unter Umständen scheint so die Rückseite der Regalleisten durch das Etikett, was nicht für eine ästhetisch positive Wahrnehmung des Betrachters, ihres Kunden, sorgt. Zu schweres Papier (Grammatur = 160g/m2 oder mehr) stellt ihren handelsüblichen Drucker vor Probleme – meistens werden nur Papiere mit bis zu 160g/m² damit verarbeitet. Mikroperforiertes Papier dieser Papierstärke wird zudem instabil und kann bereits beim Durchlauf durch den Drucker an den Perforationslinien „auseinander brechen“.

Scanneretiketten – Thermopapier oder Normalpapier?

Die erfahrungsgemäß beste Lösung greift auf perforiertes Papier in der Papierstärke 120g/m² zurück. Hier scheint nichts durch und die Papierbögen lassen sich problemlos von jedem normalen Drucker oder Kopierer weiterverarbeiten. Die benötigte Breite der Regaletiketten ist ebenfalls variabel, jedoch kann man sich viel Zeit und weitere abweichende Formate ersparen, indem man auf das kleinste verfügbare Format für Scanneretiketten oder Regaletiketten zurückgreift. Wir empfehlen die Verwendung von 52,5 x 38mm messenden Etiketten. Dies ermöglicht Ihnen zum Einen die Verwendung der kleinsten Regaletiketten als auch die Verwendung von 105x38mm Regaletiketten. Ihre Software bzw. eine Wordvorlage druckt einfach über zwei Etiketten hinweg, behandelt diese beiden perforierten Etiketten also als eines. Da sie selbst bestimmen wo das perforierte Papier schlussendlich getrennt wird, stehen so mehrere Möglichkeiten für unterschiedlich breite Scanneretiketten bei Verwendung eines einzelnen Formats zur Verfügung. Dies sorgt für einen reduzierten Aufwand beim Bedrucken, Separieren und Sortieren. Viele Märkte – beispielsweise Edeka, Rewe oder Netto greifen inzwischen auf diese Arbeitsweisen zurück, um perforiertes Papier als Regaletiketten einzusetzen. Die Verwendung perforierten Papiers lohnt sich, sofern nicht nur einzelne Etiketten gedruckt bzw. am Regal ausgetauscht werden, denn bei jedem Ausdruck wird ein DIN A4 Blatt benötigt. Übrig gebliebende Etiketten aus einzelnen Seiten können nicht wieder zum Bedrucken genutzt werden.

shelf labels

 

 

Sollten Sie Fragen zum Thema, Ideen oder Verbesserungsvorschläge haben, zögern Sie nicht Kontakt zu uns aufzunehmen. Wir beraten Sie gerne und sind immer daran interessiert die bestmögliche Lösung zur Verfügung zu stellen.

 

Ihr Team von CuNU Preisauszeichnung